• 21.05.2015
  • Medieninformation XIX/28
Feinkeramische Industrie (West) / Forderung beschlossen

Mehr Geld und Einstieg in ein Demografie-Abkommen

Die Beschäftigten in der feinkeramischen Industrie sollen in der Einkommensentwicklung nicht vom tariflichen Umfeld abgekoppelt werden. Der positive wirtschaftliche Trend muss sich in der Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen widerspiegeln. Außerdem will die IG BCE ein Demografie-Abkommen auf den Weg bringen. Das hat die große Tarifkommission der Gewerkschaft am Donnerstag (21. Mai) in Fulda beschlossen. Die erste Verhandlung für die rund 24.000 Beschäftigten findet am 17. Juni in Würzburg statt.

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Arbeitsplätze in der Giesserei einer Porzellanfabrik
21.05.2015

Die Lage in den Betrieben ist unterschiedlich, wichtige wirtschaftliche Kennziffern weisen jedoch nach oben. Insgesamt zeichnet sich ein positiver Trend ab. IG-BCE-Verhandlungsführer Hans-Joachim Gerloff: „Zu dieser Entwicklung haben die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entscheidend beigetragen. Deshalb müssen sie jetzt auch am Erfolg teilhaben. Wir wollen eine reale und spürbare Erhöhung der Einkommen. Das ist fair, gerecht und ein Gebot der ökonomischen Vernunft.“

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