Bezirksvorstand

Digitalisierung gestalten

Über die Macht der künstlichen Intelligenz informierte Dr. Florian Güßgen, Wirtschaftsreporter des Stern-Magazins, die Mitglieder des Bezirksvorstands am 3. Juli 2018 in Kaltenkirchen.

Sabrina Lincke

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Über die Macht der künstlichen Intelligenz informierte Dr. Florian Güßgen, Wirtschaftsreporter des Stern-Magazins, die Mitglieder des Bezirksvorstands am 3. Juli 2018 in Kaltenkirchen. Entscheidend sei, so der Reporter, dass Maschinen selbständig entscheiden und lernen könnten. In vielen Bereichen wie der Verkehrssicherheit biete dies erhebliche Vorteile. Problematisch sei jedoch, wenn diese Maschinen über Leben oder Arbeitsplätze entscheiden. Deshalb müsse geklärt werden, wer für die Sicherheit verantwortlich ist, für Schäden haftet und die grundlegenden Algorithmen kontrolliert.

Die Automatisierung der schleswig-holsteinischen Unternehmen ist in vollem Gange. „Es ist höchste Zeit, dass wir uns als Gewerkschaft und Betriebsräte einmischen“, fordert Bezirksleiter Andreas Suß die Anwesenden auf. Die Herausforderungen sind immens. „Wir müssen die Mitbestimmung über das Betriebsverfassungsrecht ausweiten, um früher in die Überlegungen der Geschäftsführung über mögliche Digitalisierungsprozesse eingebunden zu werden“, so Andreas Suß. Über Betriebsvereinbarungen und neue Tarifverträge gelte es, Einfluss auf Arbeitszeitregelungen und ins Ausland ausgelagerte Arbeitsorte zu nehmen. Die Gewerkschaft müsse intensiv aufklären und Schulungen anbieten – „um die Digitalisierung mitzugestalten“, so Andreas Suß.

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