Wir helfen in der Corona-Krise - Jetzt auch wieder persönlich

Schön, dich wiederzusehen!

Der persönliche Kontakt, das vertrauliche Gespräch – das alles war auf dem Höhepunkt der Corona-Krise nur digital möglich. Jetzt können wir uns wiedersehen. Bezirke, Landesbezirke, Bildungszentren, Fejo, Hauptverwaltung: Sie alle öffnen wieder für den Publikumsverkehr – Schritt für Schritt und mit umfangreichen Hygieneplänen. Denn es gilt, achtsam zu bleiben.

IG BCE

Schön, dich wiederzusehen

Die regionalen Büros der Bezirke, Landesbezirke und die Hauptverwaltung sind wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Corona-Krise hatte die IG BCE im März die bundesweit 50 Bezirks- und Landesbezirksstellen ebenso wie die Hauptverwaltung in Hannover schließen müssen. Das aktuelle Infektionsgeschehen ermöglicht es, diese Beschränkungen wieder aufzuheben und die Einrichtungen der IG BCE unter speziellen Hygienevorschriften wieder für Besucher zu öffnen.

„Corona hat die Welt verändert, mit fundamentalen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und auf die wirtschaftliche Entwicklung“, sagt der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis. Die Pandemie habe Arbeit und Leben in einer atemberaubenden Geschwindigkeit neu formatiert. „Das hat natürlich auch unsere IG BCE durcheinandergewirbelt. Aber wir waren und wir sind immer da, wenn wir besonders gebraucht werden.“

Und das sind wir jetzt auch wieder im persönlichen Gespräch, zur Beratung direkt im Bezirk. Oder bei einem Seminar in einem unserer Bildungszentren. Auch unser Fejo-Standort in Grömitz – unser Bungalow-Dorf direkt am Strand - ist wieder geöffnet. Ebenso können die Jugendheime, soweit es die zuständigen Verordnungen zulassen und es sinnvoll ist, wieder öffnen. Reisen und Auslandsaufenthalte plant die Fejo allerdings bis auf Weiteres nicht. Auch das IG-BCE-Erholungswerk, das Heinrich-Imbusch-Haus, bleibt zunächst bis Ende August geschlossen. Zu Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen laden wir weiterhin nicht ein. Jubilarehrungen haben wir grundsätzlich auf das Jahr 2021 verschoben.

Auf dem Weg in die neue Normalität mit Corona gilt bei uns, wie auch überall sonst: Abstandsmarkierungen beachten, Mundschutz tragen, Mindestabstand einhalten, Hände desinfizieren. Denn Sicherheit und Gesundheit gehen vor. Bei einer Rechtsberatung im Bezirk kann es also gut sein, dass du durch eine Plexiglasscheibe von dem dich beratenden Gewerkschaftssekretär getrennt bist. Wichtig ist: Vor einem Besuch im Bezirk informiere dich bitte telefonisch oder per E-Mail, welche Regelungen gelten. Und trage bei einem persönlichen Gespräch im Bezirk einen Mund-Nasen-Schutz.

Auch wenn es alles etwas anders ist, freuen wir uns, jetzt auch wieder vor Ort im persönlichen Gespräch für dich da zu sein: Schön, dich wiederzusehen! Zum Höhepunkt der Corona-Krise hatten wir die IG BCE komplett umgestellt, um dich trotz Social Distancing und geschlossenen Geschäftsstellen bestmöglich zu unterstützen: unbürokratisch am Telefon, an unserer Hotline oder per Email. Das alles ist natürlich auch weiterhin möglich.

Bildungszentren öffnen stufenweise: Bad Münder bereits am 1. Juli

Stufenweise öffnen unsere Bildungszentren wieder ihre Türen. Den Anfang macht das Wilhelm-Gefeller-Bildungszentrum in Bad Münder am 1. Juli. Das Adolf-Schmidt-Bildungszentrum in Haltern am See öffnet am 26. Juli 2020. In Kagel-Möllenhorst wird das voraussichtlich am 30. August sein.

Christian Burkert

IG-BCE-Vorstandsmitglied Petra Reinbold-Knape und mit Martina Seth, Leiterin des Bildungszentrums Bad Münder freuen sich schon auf die Teilnehmer: Am 1. Juli öffnet das Zentrum wieder.

Petra Reinbold-Knape, für Bildung zuständiges Hauptvorstandsmitglied, verdeutlicht: „In Zeiten von räumlicher Entfernung ist unser gewerkschaftlicher Grundsatz besonders wichtig, denn: Wir halten zusammen! Und deshalb ist es gut und richtig, die gewerkschaftliche Bildungsarbeit in unseren Bildungszentren nach der Zeit des Lockdowns wieder zu beginnen.“

Die Vorbereitungen für die Öffnung laufen auf Hochtouren. Dabei stehen wir vor großen Herausforderungen. Denn: Was beispielsweise für Nordrhein-Westfalen gilt, muss nicht für Niedersachsen oder Brandenburg gelten. „Ein stetiger Austausch und enger Kontakt mit den zuständigen Ordnungsämtern ermöglicht es uns, die geforderten hohen Sicherheitsmaßnahmen in den Bildungsstätten umzusetzen“, berichtet Martina Seth, Leiterin des Bildungszentrums in Bad Münder. Trotz veränderter Bedingungen und spezieller Vorschriften sei der entscheidende Dreiklang bei Seminaren und Tagungen in den Bildungszentren möglich: „Wir bieten gesundheitliche Sicherheit, ideale Lernbedingungen sowie eine angenehme Wohlfühlatmosphäre“, sagt Seth.

Und konkret bedeutet dies die Einhaltung von Hygieneplänen und damit im ganzen Haus Maskenpflicht. Das Mittagessen wird auf festen Plätzen gereicht und das Feierabendbier können Teilnehmer und Referenten im Außenbereich genießen, sofern es das Wetter zulässt. Um Abstandsregeln einzuhalten, wird zunächst mit der Hälfte der sonst üblichen Teilnehmer begonnen.

Wie wir als IG BCE freuen sich auch die Teilnehmer schon wieder auf die Öffnung der Bildungszentren: „Das Interesse an politischer Bildung und Bildung der Betriebsräte ist schon wieder sehr groß. Das machen die zahlreichen Anrufe bei uns deutlich“, erzählt Reinbold-Knape.

Direkt nach der Schließung der Bildungszentren haben wir unsere digital gestützten Bildungsangebote für Mitglieder und Funktionäre stark ausgebaut. Mehr als 7.000 Teilnehmende gab es in täglich mehreren Veranstaltungen mit einem breiten, politischen und rechtlichen Themenspektrum. Diese Art der Bildungsarbeit war ein großer Erfolg - deshalb werden wir auch zukünftig Webinare anbieten.

Wir wissen: Digitale Angebote werden gut genutzt, allein ersetzen sie aber nicht das gemeinsame Lernen und den Erfahrungsaustausch in unseren Präsenzseminaren. Deshalb lohnt sich ein Blick in die neuen Seminarangebote: Die Seminare für aktive Mitglieder in den Betrieben reichen von der Digitalisierung der Arbeitswelt mit Hilfe von Lernfabriken bis hin zu der Frage, was sich aus der Geschichte Anne Franks für die heutige Zeit lernen lässt.  Für Betriebsräte werden spezielle Seminare zur Bewältigung der Corona-Krise angeboten.  

Reinbold-Knape betont: „Es ist gerade jetzt wichtig, insbesondere Betriebsräten die Möglichkeit zu geben, ihre vielfältigen Fragen zu beantworten und den Betrieben zu gestalten.“ Durch Corona ist Mitbestimmung ja nicht weniger wichtig geworden. Ganz im Gegenteil: „Gerade jetzt müssen Arbeitnehmervertreter eng in alle Prozesse eingebunden werden“, unterstreicht sie.

Von Anfang Juli bis Ende des Jahres haben wir noch ca. 200 Seminare im Angebot. Weitere Informationen zu den Seminarangeboten für Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretung sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen gibt es hier:  http://www.igbce-bws.de Aktuelle IG BCE-Bundesbildungsangebote findest du hier: http://bildung.igbce.de

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